Stressbewältigung

Beitrag vom 19.01.2022

Der heutige Beitrag behandelt ein Thema, dem wir alle regelmäßig begegnen: Stress und dessen Bewältigung. 

Es gibt bestimmte Belastungsfaktoren, die auf uns einwirken und die eine bestimmte Anpassungsleistung von uns verlangen (Stressoren). Sie kommen in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens vor und kumulieren sich. 

Dem gegenüber stehen unsere Ressourcen, die uns dabei helfen Stressoren zu neutralisieren bzw. zu bewältigen. 

Laut dem Stressmodell von Richard Lazarus (1974) finden mehrere (unbewusste) Bewertungsprozesse statt. Wir bewerten, ob ein Stressor oder die Kombination verschiedener Stressoren positiv, irrelevant oder potenziell stressend ist. 

Daraufhin findet eine Bewertung der verfügbaren Ressourcen statt, also ob man nötige Bewältigungsfähigkeiten und -möglichkeiten hat. 

Stress entsteht dann, wenn zum Ergebnis gelangt wird, dass der Stressor durch die eigenen Ressourcen nicht sicher bewältigt werden kann.

Unsere eigenen vorhandenen Ressourcen sowie unsere Bewertung dieser ist also von höchster Relevanz. Es ist hilfreich sich diese bewusst zu machen, um in Stresssituationen bewusst darauf zurückgreifen zu können.

Dabei können beispielsweise folgende Fragen helfen:

  • Welche schwierigen Situationen haben Sie bereits gemeistert?
  • Welche Ziele, Fähigkeiten, Stärken, Erfahrungen und Kompetenzen haben Ihnen dabei geholfen oder haben Sie dabei entwickelt?
  • Welche Gedanken oder Aktivitäten geben Ihnen Kraft? 

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