Auch nette Menschen können erfolgreich sein

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Beitrag vom 15.07.2021

Das Finale der Fußball-EM ist mit einem Krimi am Sonntag zu Ende gegangen, Italien hat das Ding im Elfmeterschießen gewonnen.

Das freut mich auch deshalb, weil sich die engl. Fans unfair verhalten haben. Gut, jetzt haben englische Fußballfans noch nie so wirklich zur Krone der Schöpfung gehört – diesmal haben sie sich aber selbst übertroffen. Da wurde während der Nationalhymne der Gegner gebuht, der dänische Torwart per Laser irritiert und die glücklosen englischen Elfmeterschützen im Netz rassistisch diffamiert. Geht’s noch?

Das hat mich erinnert an einen Beitrag in der Wirtschaftswoche im Februar (Survival of the Nettest): Auch nette Menschen können erfolgreich sein, zudem leben sie gesünder.

Der Arzt Johannes Huber schreibt in seinem neuesten Buch: ‚Es ist ganz und gar nicht egal, ob wir nett und emphatisch oder rücksichtslos und egoistisch sind. Negative Gedanken und Taten schwächen uns. Das schlägt sich auch auf die Gesundheit nieder‘.

Ein Musterbeispiel für Fairness war der Bauunternehmer Paul Starrett, der das Empire State Building errichtete. Er zahlte faire Löhne, achtete auf Sicherheit und stellte seinen Arbeitern kostenlose Mittagessen zur Verfügung. Seine Arbeiter wussten das zu schätzen, sie streikten nicht und der Bau wurde in nur 13 Monaten fertig – zwölf Tage eher als geplant.

Fazit: Nette Menschen sind genauso erfolgreich wie die Stinkstiefel – und sie leben länger. Nett sein bedeutet natürlich nicht doof sein – nach dem Motto: Be kind, not blind.

Autorin: Beate Rahn

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