Wie steht es eigentlich um Ihre Unsicherheitstoleranz?

Beitrag vom 26.11.2021

Wir leben aktuell in turbulenten Zeiten, die 4. Coronawelle schwappt über Deutschland, eine neue Regierung findet sich und der Klimawandel scheint gerade fast unlösbar.

Menschen mit einer großen Unsicherheitstoleranz bleiben in diesen Zeiten stabiler. Sie können mit unsicheren Situationen besser umgehen und geraten nicht so sehr unter eine ungesunde innere Spannung. Diese Eigenschaft ist inzwischen eine wertvolle soziale Kompetenz geworden und eine wesentliche Voraussetzung für die Selbstfürsorge.

Zuviel Anspannung ist ungesund, sie stresst uns – wir können nicht mehr richtig abschalten. Das fühlt sich für einige an wie das Eintauchen mit 200 km/h in eine Nebelwand auf der Autobahn. Wir können nicht mehr weit schauen, das verunsichert uns und wir treten auf die Bremse. Aber selbst mit geringerer Geschwindigkeit bleibt ein mulmiges Gefühl.

Insbesondere in der westlichen Welt versuchen wir uns in unsicheren Zeiten die Sicherheit über das Denken, über die Ratio zu kreieren. Wir haben ca. 60.000 Gedanken jeden Tag, die eine mehr, der andere weniger. Diese Gedanken kreisen in Krisenzeiten immer um die gleichen Themen und verstärken die innere Unruhe.

Gönnen Sie sich regelmäßig ein Brain-Break, eine Gedankenpause – indem Sie etwas tun, was Ihre Gedanken zur Ruhe bringt. Das gelingt z.B. beim Tanzen, Singen, Malen, Spielen mit den Kindern oder dem Hund, oder mit Meditation.

 

Autorin: Beate Rahn

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