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Wertschätzung auch im Schichtbetrieb

Schichtarbeit stellt eine außerordentliche Belastung für den Betroffenen dar. Zu sozial wirksamen Zeiten muss ein Schichtarbeitender meist arbeiten oder sich regenerieren. Dadurch kann er/sie nur eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Dies äußert sich bspw. in Einschränkungen der Freizeitaktivitäten und im Familienleben.

Entscheidet sich eine Person dennoch für die Schichtarbeit, stellt das einen Beschluss dar, der sich auf alle Bereiche des Lebens erstreckt. Die Person bringt eine bemerkenswerte Leistung: Sie ordnet ihr soziales Leben der Arbeit unter. Dies ist auf Führungsebene nichts Ungewöhnliches, auf Mitarbeiterebene schon.

Eine solche Leistung bedarf einer Kompensierung. In der Regel besteht diese aus besonderen monetären Anreizen.

Zunehmend stellen wir fest, dass Stress, Motivationslosigkeit und Erschöpfung die Befindlichkeit der Schichtarbeitenden dominieren. Daraus ergibt sich eine beachtliche Herausforderung für Führungskräfte, die nicht direkt im Schichtbetrieb involviert sind: Was kann ich abgesehen von monetären Anreizen noch geben, um möglichst motivierte, zufriedene und leistungsfähige Mitarbeitende in meinem Team zu haben?

Zentral ist hier das Stichwort Wertschätzung. Schichtmitarbeitende wollen gesehen und wahrgenommen werden.

Autor: Anastasia Thalassinos /  Jacobus Kraan

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