Wer weiß was?

Da wo das eigene Wissen endet, beginnt die Vermutung, das Glauben, die Unsicherheit…. Ist diese Grenze überschritten, braucht es Vertrauen. Denn dort wo das eigene Wissen endet, beginnt vielleicht die Expertise eines anderen: Einer Kollegin,eines Mitarbeiters oder einer anderen Disziplin.

Es ist Zeit zuerkennen, wo diese Grenze liegt und welche anderen Wissensbereiche weiterhelfen können.

Gerade wenn ein komplexes Problem mit hoher Unsicherheit zusammentrifft, ist es sinnvoll das Wissen verschiedener Bereiche in einem kooperativen Prozess zu bündeln. Die unterschiedlichen Perspektiven, erlauben eine vollständigere Betrachtung der Variablen. Auf diesem Weg kann gesammeltes, gesichertes Wissen in Zusammenhang gebracht und den Unsicherheitsfaktoren gegenübergestellt werden. Das gilt für die Bewertung der aktuellen Situation, die Formulierung sinnvoller Ziele, wie auch für die Planung und Gestaltung eines Umsetzungsprozesses.

Unsere Disziplin ist die Psychologie, die Wissenschaft über das Erleben und Verhalten des Menschen, spezialisiert auf die Interaktion zwischen Mensch und Organisation. Das integriert ein besonderes Wissen über Kommunikation, Kooperation und Vertrauen. Wichtige Faktoren im Umgang mit Unsicherheit und für das Erkennen von Chancen.

Autor: Magdalena Felder

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