Was sind Retrospektiven?

Beitrag vom 17.03.21

Agile Methoden, wie z. B. die Retrospektiven, unterstützen einen regelmäßigen, evolutionären Verbesserungsprozess. Bei einer Retrospektive schauen die Mitglieder einer Abteilung oder eines Projekts gemeinsam zurück und bewerten, was gut und was schlecht gelaufen ist. Außerdem analysieren sie, warum Dinge gut oder ungünstig gelaufen sind, um so zu Maßnahmen zur Verbesserung zu gelangen.

Es ist hilfreich, alle 4 – 6 Wochen solch eine gemeinsame vorzunehmen, insbesondere in Zeiten von Veränderungen.

Aber wie läuft eine Retrospektive idealerweise ab?

Zuerst werden Daten gesammelt: Was ist in letzter Zeit alles geschehen? Was lief gut? Was lief weniger gut? Am Ende der Themensammlung sollte die Auswahl geclustert und priorisiert werden, um sich mit den wichtigsten Themen zuerst zu beschäftigen.

Danach gilt es, Einsichten zu gewinnen: Warum sind die Geschehnisse wie sie sind? Hier geht es vor allem darum in die Tiefe zu gehen und zu verstehen warum ein Problem da ist. Das Ziel ist es dann, in der nächsten Phase gezielte Maßnahmen entwickeln zu können: Was wollen wir konkret wie ändern? Was nehmen wir uns vor?

Abschließend wird ein Rückblick auf die Retrospektive geworfen: War die Zeit so sinnvoll investiert? Was braucht es beim nächsten Mal anders? Was soll so beibehalten werden? Das hilft, die Retrospektive auch kontinuierlich zu verbessern und ist wertvolles Feedback für denjenigen, der sie moderiert.

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