Gierig auf Neues

Fast Advent. Meine Kinder sind – auch in diesem Jahr – voller Vorfreude auf die kommende Zeit. Und voller Neugier. Neugier auf das, was sich gerade unter den momentan besonderen Bedingungen ausprobieren lässt: „Es gibt kein Krippenspiel? Na, dann machen wir das zu Hause, und wir sind selber mal die Regisseure.“

Neugier – sie wird in den vergangenen Jahren viel erforscht, da sie so wichtig zu sein scheint, um in komplexen, mehrdeutigen und unsicheren Umgebungen erfolgreich agieren zu können. Forscher belegten, dass Neugier dazu beiträgt, gelernte Informationen besser zu behalten und das Belohnungssystem im Gehirn zu aktivieren: die Befriedigung von Neugier und das Entdecken von neuen Zusammenhängen führt zur Ausschüttung von Dopamin. Neu“gier“ – es steckt im Namen – hat also mit dem Erleben von Lust zu tun. Diese Lust auf Neues braucht es, um sich Veränderungen positiv auszusetzen. Damit ist die Neugier eine gewichtige Gegenspielerin zur Angst.

Die Frage danach, wie sich Neugier wecken und erhalten lässt, ist schon jetzt – und wird es immer mehr – eine drängende Frage für die Personalführung.

Vielleicht macht die Haltung der Kinder in der kommenden Zeit Lust darauf, sich mit diesem Thema mehr zu beschäftigen.

Autorin:  Nina Tackenberg

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