Erfolgsfaktor: Hybrides Projektmanagement

Beitrag vom 18.08.2021

In den meisten Unternehmen werden agile und klassische Ansätze des Projektmanagements als gegensätzliche Pole verstanden. Zumindest in Bezug auf das einzelne Projekt herrscht in der Praxis eine Entweder-oder-Mentalität vor. Meine Erfahrungen sind jedoch, dass gerade in der gezielten Kombination von klassischen und agilen Methoden ein besonderes Effektivitätspotenzial liegt.

Die Ergebnisse aus den durchgeführten Projekten bestätigen: Weder der agile noch der klassische Ansatz ist dem anderen per se überlegen, aus dem Mix der beiden Ansätze ergeben sich jedoch Vorteile.

Bereits 2015 hat Craig Smith ein typisches Modell für hybrides Management vorgestellt, welches die punktuelle Öffnung eines klassischen Vorgehens für agile Methoden beschreibt, das Wasser-Scrum-Fall-Modell. Mittels der Wasserfallmethode wird der Grundprozess klassisch gestaltet und geplant, einzelne Vorhaben hingegen werden herausgelöst und agil gesteuert.

Beispiele für agile Komponenten im hybriden Projektmanagement sind:

  • Die Definition von User Storys und Refinements
  • Agile Kommunikation (Daily Standup Meetings)
  • Kollaborative und kooperative Zusammenarbeit (Miro-Boards)
  • Starke und zeitnahe Einbindung der Kunden (Review, Demo)
  • Hohe Selbstreflektion und Bereitschaft zum «Lernen» (Retrospektive)

Was alle Methoden vereint ist die Notwendigkeit von besonderen Führungsmethoden wie z.B. die Dynamische Führung von EVOLOG.

 

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